Ein gelungener Abend beim 3. Renninger Weindorf

Trotz hochsommerlicher Temperaturen folgten über 80 Mitglieder des Stadtseniorenrats Renningen e.V. der Einladung von Sternekoch Peter Bissinger zum 3. Renninger Weindorf. Bei einem Viertele Wein und einem Zwiebelkuchen verbrachten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen rundum gelungenen Abend in geselliger Runde. Auch unsere Bürgermeisterin, Frau Hettmer, ließ es sich nicht nehmen, zwischen zwei Terminen einen kurzen Abstecher zum Weindorf zu machen.
Das Weindorf bot kulinarisch einiges: Erlesene Weine und dazu passende Köstlichkeiten sorgten für einen abwechslungsreichen und genussvollen Abend. Eine besondere Bereicherung war die Cocktailbar mit kreativen und erfrischenden Getränken. Die gemütliche Lounge lud zusätzlich zum Verweilen und zu netten Gesprächen ein.
Für die Mitglieder des Stadtseniorenrats war das Weindorf eine schöne Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen, neue Kontakte zu knüpfen und bestehende Freundschaften zu pflegen. Trotz der großen Hitze war die Stimmung bestens und die Freude über das gemeinsame Erlebnis deutlich zu spüren.

Ein herzliches Dankeschön gilt Sternekoch Peter Bissinger und seinem engagierten Team für die hervorragende Organisation und die gelungene Gestaltung dieses besonderen Abends. Die Mitglieder des Stadtseniorenrats Renningen e.V. waren sich einig: Das 3. Renninger Weindorf war ein voller Erfolg und darf gerne zu einer schönen und festen Tradition in Renningen werden!

Blick hinter die Kulissen der Wasserversorgung im Hochbehälter Mönchsloh

Am Sonntag, den 7. Juni 2026, erhielten über 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei der Veranstaltung „Ein Blick hinter die Kulissen der Wasserversorgung“ interessante Einblicke in die Trinkwasserversorgung unserer Region. Wassermeister Roland Stähle und Jürgen Schuh führten die Teilnehmer durch den Hochbehälter Mönchsloh und erläuterten anschaulich die Aufgaben und Herausforderungen einer modernen Wasserversorgung.
Der Hochbehälter Mönchsloh ist das Herzstück der Wasserversorgung für Renningen, Malmsheim, Rutesheim und Perouse. Von hier aus werden mehr als 30.000 Menschen zuverlässig mit Trinkwasser versorgt. Das Wasser stammt dabei sowohl aus verbandseigenen Brunnen als auch aus der Bodensee-Wasserversorgung. Derzeit setzt sich das Trinkwasser aus etwa 40 Prozent Eigenwasser und 60 Prozent Bodenseewasser zusammen.
Herr Stähle erklärte, dass der Hochbehälter Mönchsloh heute rund 3,35 Millionen Liter Wasser speichern kann. Gemeinsam mit den weiteren Hochbehältern des Zweckverbands stehen sogar knapp acht Millionen Liter Speichervolumen zur Verfügung. Diese Vorräte gewährleisten die Versorgung auch bei Störungen oder einem längeren Stromausfall.
Anschaulich wurde den Besucherinnen und Besuchern erläutert, wie das Trinkwasser gefördert, aufbereitet und gespeichert wird. Die Aufbereitung erfolgt in mehreren Stufen. Mithilfe moderner Ultra- und Nanofiltration werden unerwünschte Stoffe entfernt und gleichzeitig die Wasserhärte deutlich reduziert. Seit der Inbetriebnahme der Anlage im Jahr 2015 wird das Trinkwasser mit 8 °dH als „weich“ eingestuft.
Neben der Technik erfuhren die Teilnehmer auch viel über die tägliche Arbeit eines Wassermeisters. Regelmäßige Kontrollen, Probenahmen und die Überwachung der Anlagen sorgen dafür, dass jederzeit Trinkwasser in hoher Qualität zur Verfügung steht. Dabei wird die gesamte Versorgungstechnik rund um die Uhr überwacht. Die damit verbundene Verantwortung hat Herrn Stähle im Laufe der Jahre so manche schlaflose Nacht bereitet.
Die Führung machte eindrucksvoll deutlich, welcher technische und organisatorische Aufwand notwendig ist, damit sauberes Trinkwasser für uns jederzeit selbstverständlich aus dem Wasserhahn fließt. Die Besucherinnen und Besucher zeigten sich beeindruckt von der modernen Technik und dem großen Engagement der Mitarbeiter der Renninger Wasserversorgung.
Der Stadtseniorenrat bedankt sich herzlich bei Wassermeister Roland Stähle und Jürgen Schuh für die informative und interessante Führung sowie für die Bereitschaft an einem Sonntag den Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen Blick hinter die Kulissen dieser wichtigen Einrichtung zu ermöglichen.

 

 

Veranstaltung "Waldbegang mit Forstrevierleiter Lukas Hutter"

Am 20.05.2026 fand bei Bilderbuchwetter ein informativer Waldbegang mit Forstrevierleiter Lukas Hutter und seinem Team statt.
Mehr als 55 interessierte Teilnehmende folgten aufmerksam den Ausführungen rund um den Forstbetrieb und den Stadtwald in Renningen.  Beginn wurden das Streuobstprojekt sowie ein Schaubeet mit über 20 verschiedenen Baumarten vorgestellt und näher erläutert. Darüber hinaus informierte Herr Hutter über die regelmäßige Öffentlichkeitsarbeit des Forstbetriebs. Besonders hervorgehoben wurden die Berichterstattungen in den Stadtnachrichten, die zahlreichen öffentlichen Veranstaltungen sowie die kontinuierliche Pflege der Homepage zur Information der Bürgerschaft. Im Jahr 2025 konnten auf diese Weise Veranstaltungen für insgesamt mehr als 400 Personen angeboten werden.
An der zweiten Station wurde das Wissen der Teilnehmenden mit einem unterhaltsamen Waldquiz auf die Probe gestellt. An der dritten Station präsentierten Forstwirtschaftsmeister Rick Dingler und Auszubildender Nick Marohn das aktuelle Schwerpunktthema „Jungbestandspflege“. Zahlreiche Waldbestände, die nach den Stürmen Sturm Wiebke, Sturm Vivian und Orkan Lothar neu angepflanzt wurden, erhalten derzeit ihre ersten Durchforstungen und Pflegemaßnahmen.
Zum Abschluss des Waldbegangs wurden auf einer Pflanzfläche aktuelle Verfahren zur Aufforstung von Schadflächen vorgestellt. Dabei erläuterte das Team insbesondere die sogenannte Trupppflanzung sowie biologisch abbaubare Wuchsschutzhüllen, die sich derzeit in einer Testphase befinden.
Zurück am Forstbetriebshof wurden die Teilnehmenden von der Feuerwehr Renningen mit Getränken und Würsten herzlich empfangen. In gemütlicher Atmosphäre bot sich anschließend die Gelegenheit, die vielen Eindrücke des Nachmittags auszutauschen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Die Teilnehmenden bedankten sich dabei ausdrücklich beim Stadtseniorenrat Renningen für die Organisation und Einladung zu dieser gelungenen Veranstaltung.

Veranstaltung „Augenfitness bei nachlassender Sehkraft“

Beim Aktiv-Vortrag „Augenfitness bei nachlassender Sehkraft“ mit Astrid Wolff am Donnerstag, 07. Mai 2026, im Wandervereinsheim in Renningen stand die Gesundheit unserer Augen im Mittelpunkt. Über 40 Teilnehmer*innen nutzten die Gelegenheit, mehr über die Ursachen nachlassender Sehkraft sowie über Möglichkeiten zur Unterstützung und Entspannung der Augen zu erfahren.                                                                                                                                                                         
Frau Wolff vermittelte auf anschauliche und abwechslungsreiche Weise zahlreiche kleine, aber wirkungsvolle Übungen, mit denen die Muskeln und Strukturen der Augen gezielt aktiviert und entspannt werden können. Dabei wurde deutlich, dass jeder selbst aktiv etwas für seine Augengesundheit tun kann.
Neben interessanten Informationen rund um das Thema Augenfitness gab es viele praktische Tipps für den Alltag. Die Teilnehmer*innen lernten Übungen zur Befeuchtung der Augen, zur Förderung der Sauerstoffversorgung, zur Verbesserung der Augenbeweglichkeit sowie zur Anregung der Durchblutung und des Stoffwechsels in den Augen kennen. Besonders geschätzt wurde, dass viele Übungen einfach in den Alltag integriert werden können.
Die besondere Veranstaltung fand bei allen Anwesenden großen Anklang. Die Teilnehmer*innen waren durchweg begeistert und äußerten vielfach den Wunsch nach einer weiteren Veranstaltung mit zusätzlichen Informationen und Übungen rund um das Thema Augengesundheit.


Informationsveranstaltung für mehr Sicherheit im Straßenverkehr am 16.04.2026

Unter dem Motto, die Generation 60 plus möglichst lange aktiv und sicher am Straßenverkehr teilnehmen zu lassen, 
fand am Donnerstag, den 16. April 2026, eine informative Veranstaltung im Wandervereinsheim in Renningen statt.
Rund 40 interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer nutzten die Gelegenheit, sich umfassend über aktuelle Themen und Herausforderungen im Straßenverkehr zu informieren.
Herr Gerhard Puscher, Moderator der Verkehrswacht Böblingen, führte kompetent und anschaulich durch das Programm. Im Mittelpunkt standen wichtige Neuerungen im Straßenverkehr, praktische Tipps zur Erhaltung der Mobilität sowie hilfreiche Hinweise zum Umgang mit schwierigen Verkehrssituationen. Auch das richtige Verhalten nach einem Verkehrsunfall wurde verständlich erläutert.
Die Veranstaltung bot nicht nur wertvolle Informationen, sondern auch Raum für Fragen und Austausch. Die positive Resonanz der Teilnehmenden zeigte deutlich, wie wichtig solche Angebote sind, um Sicherheit und Selbstständigkeit im Alltag zu fördern.
Insgesamt war es eine gelungene und praxisnahe Veranstaltung, die einen wichtigen Beitrag zur Verkehrssicherheit leistet.


 

Veranstaltung „Vorstellung der Tagespflege und der Wohngemeinschaft“
am 19.03.2026 in der Mühlenresidenz                                                                                                      

Die Veranstaltung „Vorstellung der Tagespflege und der Wohngemeinschaft“ am 19. März 2026 in der Mühlenresidenz stieß auf äußerst großes Interesse. Aufgrund der begrenzten Kapazitäten mussten leider über 20 Interessierte abgesagt werden. Vor diesem Hintergrund ist bereits eine Wiederholung der Veranstaltung im Herbst geplant.
Die hohe Teilnehmerzahl verdeutlichte eindrucksvoll, wie stark die Themen Tagespflege und alternative Wohnformen im Alter viele Menschen bewegen und beschäftigen.
Herr Paul Hnas, geschäftsführender Gesellschafter, sowie Frau Duhatschek, Hausleitung, führten die Gäste durch die Räumlichkeiten der Mühlenresidenz. Dabei erläuterten sie kompetent und anschaulich die verschiedenen Angebote und Konzepte der Einrichtung.

meVita-Wohngemeinschaft
Mit zunehmendem Alter und bei einer Verschlechterung des gesundheitlichen Zustands wächst bei vielen Seniorinnen und Senioren der Bedarf an Unterstützung im Alltag sowie an gezielten Pflege- und Betreuungsleistungen. Die Mühlenresidenz bietet hierfür mit der „meVita-Wohngemeinschaft“ eine moderne und bedarfsgerechte Lösung.
Diese Wohnform stellt eine attraktive Alternative zum klassischen Pflegeheim dar. Die Bewohnerinnen und Bewohner verfügen über großzügige, hochwertig ausgestattete und individuell gestaltbare Zimmer mit eigenem Bad. Ergänzt wird das Wohnkonzept durch gemeinschaftlich genutzte Wohn-, Ess- und Küchenbereiche. In einer familiären Atmosphäre leben maximal acht Personen zusammen und gestalten ihren Alltag gemeinschaftlich und nach individuellen Möglichkeiten.

meVita-Tagespflege
In den vergangenen Jahren hat sich die Tagespflege zu einem wichtigen Bestandteil der Seniorenhilfe entwickelt. Seit der Schließung der Tagespflege in Renningen im September 2022 besteht ein erhöhter Bedarf an entsprechenden Angeboten. Laut damaligen Erhebungen lag dieser bei etwa 25 bis 30 Tagespflegeplätzen. Umso erfreulicher ist es, dass in der meVita Mühlenresidenz nun 15 Tagespflegeplätze zur Verfügung stehen. Die „meVita-Tagespflege“ bietet insbesondere pflegenden Angehörigen eine wichtige Entlastung, indem sie ihnen ermöglicht, beruflichen Verpflichtungen nachzugehen oder Freiräume für die eigene Gesundheit zu schaffen.
Ein besonderer Service ist der hauseigene Fahrdienst, der die Tagesgäste morgens von zu Hause abholt und am Nachmittag wieder zurückbringt.

Abschluss der Veranstaltung
Im Anschluss an die informative und eindrucksvolle Führung bedankte sich Frau Geiger herzlich bei Herrn Hnas und Frau Duhatschek für die Möglichkeit, die Einrichtung kennenzulernen und umfassende Einblicke in die Angebote der Tagespflege und der Wohngemeinschaft zu erhalten.

 

Handy-60-Plus Veranstaltung im Haus am Rankbach in Renningen am 19.03.2026
Mobil mit Rad und zu Fuß – Touren planen und erleben

Rund 40 interessierte Gäste nutzten die Gelegenheit, sich über digitale Möglichkeiten zur Planung von Rad- und Wandertouren zu informieren.
Unter dem Motto „Mobil mit Rad und Fuß“ führte Referent Franz Heidt die Teilnehmenden praxisnah in moderne Tourenplanungs-Apps ein. Im Mittelpunkt standen die beiden beliebten Systeme
Komoot und Outdooractive
, die sowohl für Einsteiger als auch für erfahrene Nutzer zahlreiche Möglichkeiten bieten.
Zu Beginn erläuterte der Referent, wie aus einer einfachen Idee eine komplette Tour entstehen kann. Dabei ging es um grundlegende Fragen der Planung:
Wohin möchte ich gehen oder fahren? Welche Sehenswürdigkeiten oder Aussichtspunkte möchte ich unbedingt sehen?
Welche Strecke ist für meine Kondition geeignet? Wo kann ich unterwegs einkehren oder eine Pause einlegen?
Mit Hilfe der vorgestellten Apps lassen sich Touren komfortabel planen, anpassen und anschließend speichern. Besonders anschaulich wurde gezeigt, wie Kartenmaterial genutzt, Höhenprofile angezeigt und Streckenvarianten verglichen werden können.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf den praktischen Funktionen der Anwendungen. Die Teilnehmenden erfuhren unter anderem:
wie eigene Touren gespeichert und jederzeit wieder aufgerufen werden können, auf welchen Geräten und Plattformen die Planung möglich ist,
wie Touren mit Freunden, Familie oder anderen Nutzern geteilt werden können
und wie sich Fotos direkt während der Tour aufnehmen und zuordnen lassen.
Nach dem theoretischen Teil ging es für die rund
40 Gäste direkt in die Praxis. Mit ihrem Smartphone konnten sie die vorgestellten Funktionen selbst ausprobieren, erste Routen planen und Fragen stellen. Dabei zeigte sich schnell, dass die Anwendungen auch für ältere Nutzer gut zugänglich sind, wenn man die grundlegenden Schritte einmal kennengelernt hat.
Wer nach der Veranstaltung noch weitere Fragen hat oder Unterstützung benötigt, kann sich jederzeit an das
Internet-Café der Agenda wenden. Dort stehen mehrere ehrenamtliche Experten bereit, die bei der Nutzung von Apps, Smartphones und digitalen Diensten weiterhelfen.
Das große Interesse der Teilnehmenden zeigte, wie wichtig solche Angebote für den sicheren Umgang mit digitalen Anwendungen sind. Eine weitere Veranstaltung mit Referent Franz Heidt ist bereits für November 2026 geplant.

 

Geschichte wird lebendig – Heimatkundlicher Vortrag am 19. Februar 2026 im Wandervereinsheim Renningen

 Am 19. Februar 2026 lud der Stadtseniorenrat Renningen Seniorinnen und Senioren zu einer eindrucksvollen Zeitreise ein.
Auf Grundlage historischer Aufnahmen und authentischer Bilddokumente nahm Referent Andreas Grözinger vom Heimatverein Rankbachtal die Teilnehmenden mit auf einen lebendigen Streifzug durch die Vergangenheit. Dazu wurden die Szenen in historischen Bildern des Heimatverein Rankbachtal fotorealistisch und farblich aufbereitet. Das begeisterte Publikum konnte die Betriebsamkeit am alten Ihinger Hof förmlich live miterleben. Am Bahnhof Malmsheim haben plötzlich wieder Züge der 50er und 60er-Jahre gehalten. Das Publikum bekam einen Einblick, wie einst der Rankbach begradigt wurde. Das Treiben am Flugplatz wurde wieder lebendig. Aber auch Szenen des bäuerlichen Lebens mit historischen landwirtschaftlichen Gerätschaften wie Ochsengespannen, Mähbindern oder alten Traktoren waren ständige Begleiter. Schließlich rundeten historische Einblicke in das dörfliche Leben in Malmsheim und Renningen die Zeitreise ab. Es wurde Hopfen „gezopft“, Brot gebacken, Sägewerke betrieben, Pferde beschlagen aber auch Brände gelöscht. Die optische Zeitreise wurde mit vielen historischen Randinformationen ergänzt. Selbst alteingesessene Bürgerinnen und Bürger konnten ihr Wissen damit noch weiter ergänzen. Bei vielen Anwesenden kam der Wunsch nach einer Fortsetzung der Zeitreise auf. Das Archiv des Heimatvereins bietet dazu noch genügend Schätze, um Geschichte lebendig zu machen. So dürfen wir gespannt sein, wann Andreas Grözinger das Publikum wieder zu einer weiteren Reise in die Vergangenheit einlädt.
 

 

Veranstaltung „Sturzprävention“ am 05.02.2025 im Wandervereinsheim

Die Nachfrage nach der Veranstaltung „Sturzprävention“ war sehr groß; leider mussten über 20 Interessierte aus Kapazitätsgründen abgesagt werden.
Herr Duncker, Koordinator Prävention in Lebenswelten bei der AOK, vermittelte als ausgewiesener Experte praxisnah und verständlich, wie Sturzrisiken erkannt und wirksam reduziert werden können. Ein besonderer Schwerpunkt lag dabei auf der Überprüfung des eigenen Wohnumfeldes. Themen waren unter anderem der sichere Zugang zum Haus, Treppen und Türschwellen, ausreichende Türbreiten, ein schwellenlos zugängliches Bad, der Einsatz von Duschhockern und Haltegriffen sowie das Vermeiden von Stolperfallen wie Teppichen, rutschigen Bodenbelägen oder herumliegenden Gegenständen.
Ein weiterer zentraler Aspekt des Vortrags war die persönliche Einschätzung des eigenen Sturzrisikos. Anhand konkreter Fragestellungen – etwa zur Standfestigkeit auf einem Bein, zu Schwindelgefühlen oder zur Fähigkeit, selbstständig vom Stuhl aufzustehen – wurden die Teilnehmenden zur Selbstreflexion angeregt.
Im Anschluss an den Vortrag fanden Qi-Gong-Übungen statt, die sich hervorragend eigneten, Gleichgewicht, Körperwahrnehmung und Entspannung zu fördern.
Zum Abschluss bedankte sich Frau Geiger, Vorsitzende des SSR-R, herzlich bei Herrn Duncker für den informativen und praxisnahen Vortrag. Die Teilnehmenden zeigten sich durchweg sehr angetan von dem gelungenen und bereichernden Nachmittag.


Veranstaltung "Ist das schon Demenz oder normale Vergesslichkeit?" am 22.01.2026 im Bürgerhaus

Die Veranstaltung „Ist das schon Demenz oder normale Vergesslichkeit?“ am 22.01.2026 im Bürgerhaus stieß auf überwältigendes Interesse. Die große Zahl der Teilnehmenden hat uns buchstäblich „überrollt“ und eindrucksvoll gezeigt, wie sehr das Thema Demenz viele Menschen beschäftigt und bewegt. Über 180 Interessierte nahmen an der Veranstaltung teil.                                                                                                                                   

Frau Geiger, Vorsitzende des Stadtseniorenrates Renningen, begrüßte die Teilnehmenden sehr herzlich und freute sich darüber, dass die Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Stadt Renningen stattfinden konnte. Zu Beginn der Veranstaltung hat die Referentin Frau Sabine Hipp, ehemalige Mitarbeiterin der Alzheimer Gesellschaft Baden Württenberg aktuelle Zahlen, frühe Anzeichen der Erkrankung sowie gesellschaftliche Herausforderungen vorgestellt. In Deutschland leben derzeit rund 1,8 Millionen Menschen mit Demenz, bis 2050 wird ein Anstieg auf 2,7 Millionen Betroffene über 65 Jahre erwartet.Die Erkrankungswahrscheinlichkeit steigt zwar mit zunehmendem Alter, jedoch sind auch jüngere Menschen betroffen.
Ein besonderer Fokus lag auf der
Lebenssituation der Erkrankten: Rund zwei Drittel der Menschen mit Demenz leben zu Hause, häufig werden sie von nur einer pflegenden Person betreut. Diese Angehörigen sind stark belastet und benötigen dringend Unterstützung. Gleichzeitig kommen etwa zwei Drittel der Betroffenen im Verlauf der Erkrankung in ein Pflegeheim. Die Zahl der alleinlebenden Menschen mit Demenz nimmt stetig zu, was die Notwendigkeit einer demenzaktiven Kommune unterstreicht.


Ein weiterer Schwerpunkt der Veranstaltung war die
Abgrenzung zwischen normalem Vergessen und krankhaften Gedächtnisstörungen. Vergesslichkeit ist ein normaler Prozess des Gehirns, der der Informationsfilterung dient und Überlastung vermeidet. Leistungsfähigkeit kann schwanken, und Vergessen in Maßen ist unbedenklich. Ursachen für Gedächtnisstörungen können jedoch vielfältig sein, darunter Stress, Schlafmangel, Vitamin- oder Flüssigkeitsmangel, hormonelle Störungen, Medikamentennebenwirkungen, psychische Erkrankungen wie Depressionen sowie neurodegenerative Erkrankungen wie Demenzen. Dabei wurde betont, dass sich diese Ursachen häufig überschneiden.
Anschließend wurden
frühe Anzeichen der Alzheimer-Demenz erläutert. Charakteristisch sind vor allem Störungen der Einprägung, also die eingeschränkte Fähigkeit, Informationen vom Kurzzeit- ins Langzeitgedächtnis zu übertragen. Ausnahmen bilden häufig wiederholte Inhalte oder emotional stark besetzte Erinnerungen. Typische Symptome sind zunehmende Vergesslichkeit, das Verlegen von Gegenständen, Orientierungsschwierigkeiten, das wiederholte Stellen derselben Fragen, sozialer Rückzug sowie der schleichende Abbau planerischer und organisatorischer Fähigkeiten. Auch erste Veränderungen der Persönlichkeit können auftreten.
Besonders eindrücklich wurde das
subjektive Erleben der beginnenden Demenz beschrieben. Viele Betroffene spüren früh, dass „etwas nicht stimmt“, was Angst, Scham, Aggression oder depressive Verstimmungen auslösen kann. Um Unsicherheiten zu verbergen, entwickeln manche eine „Fassade“, indem sie ausweichend antworten, Situationen abstreiten oder anderen die Schuld geben.
Abschließend wurden die
Ursachen der Alzheimer-Krankheit sowie medikamentöse und nicht-medikamentöse Therapieansätze thematisiert. Dabei wurde deutlich, dass Demenz nicht nur eine medizinische, sondern auch eine gesellschaftliche Herausforderung ist, die Aufklärung, frühe Unterstützung und verlässliche Netzwerke erfordert.
Zum Abschluss der Veranstaltung bedankte sich Frau Peragine, Leiterin der Abteilung Soziales und Senioren, herzlich bei Frau Hipp für den informativen und engagierten Beitrag. Zudem nutzte sie die Gelegenheit, die neuen Mitarbeiterinnen vorzustellen: Frau Wörner vom antragsunterstützenden Dienst sowie Frau Heinze vom Seniorenreferat.

 

Veranstaltung „Vorhofflimmern – was hilft bei Herzrhythmusstörungen?“
Im Haus am Rankbach, in Renningen am 19. November 2025

Am 19. November 2025 fand im Haus am Rankbach eine sehr gut besuchte Informationsveranstaltung zum Thema                                 
„Vorhofflimmern – was hilft bei Herzrhythmusstörungen?“ statt. In Zusammenarbeit mit dem Förderverein des Krankenhauses Leonberg wurde ein Vortrag angeboten, der auf großes Interesse in der Bevölkerung stieß: Der Veranstaltungsraum war bis auf den letzten Platz gefüllt, und die Teilnehmenden nutzten intensiv die Gelegenheit, Fragen zu stellen und sich auszutauschen.
Als Referent konnte Dr. Gregor Braun vom Krankenhaus Leonberg gewonnen werden. In seinem verständlich aufgebauten und zugleich fachlich fundierten Vortrag erläuterte er:

Dr. Braun ging zudem auf Fragen aus dem Publikum ein und bot hilfreiche Orientierung für Menschen, die selbst betroffen sind. Die Teilnehmenden zeigten sich sehr dankbar für die klaren Erklärungen und die praxisnahen Hinweise. Zum Abschluss richteten die Veranstalter einen herzlichen Dank an Dr. Gregor Braun, an den Förderverein des Krankenhauses Leonberg für die gute Zusammenarbeit sowie an alle Besucherinnen und Besucher, die durch ihr großes Interesse zum Erfolg des Abends beigetragen haben.

 

 

Smarter unterwegs mit Google

Handy-60-Plus zeigte Möglichkeiten moderner Smartphone-Nutzung                                                                                             

Im Rahmen der beliebten Veranstaltungsreihe Handy-60-Plus drehte sich am 6. November 2025 alles um die vielfältigen Produkte und Dienste von Google. Referent Franz Heidt, erfahrener Dozent für Seniorenfortbildungen im Bereich Smartphone-Nutzung, führte die Teilnehmenden durch die bunte Welt der Google-Anwendungen – von Cloud-Speicher bis Navigation.
Zu Beginn erläuterte Herr Heidt die Grundfunktionen von Google Drive. Die Teilnehmenden erfuhren, wie sie den kostenlosen Cloud-Speicher auf dem Smartphone und PC sinnvoll nutzen können, um Fotos, Dokumente und andere Dateien sicher zu speichern und von überall aus darauf zuzugreifen. Dabei wurde auch gezeigt, wie sich bei Bedarf zusätzlicher Speicherplatz erwerben lässt und wie die Drive-for-Desktop-Funktion eine einfache Synchronisation zwischen Geräten ermöglicht.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf Google Maps, Earth und Street View. Hier zeigte der Referent anschaulich, wie diese Dienste bei der Reiseplanung helfen: Routen erstellen, Verbindungen suchen, Dienstleister finden, Tickets buchen und sogar die Umgebung am Zielort erkunden – ob zu Fuß, mit dem Auto oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Besonders praktisch ist die Möglichkeit, Parkplätze, Tankstellen oder Restaurants direkt auf der Karte anzuzeigen.
Mit Google MyMaps lernten die Besucher zudem ein Werkzeug kennen, mit dem sich individuelle Routen nicht nur suchen, sondern auch speichern, bearbeiten und exportieren lassen – etwa für das eigene Navigationsgerät.
Abschließend stellte Herr Heidt weitere nützliche Google-Funktionen vor, darunter Kontakte, Kalender und Office-Tools wie Google Docs, Tabellen und Präsentationen. Dabei legte er besonderen Wert auf die praktische Anwendung im Alltag, um das Smartphone als hilfreichen Begleiter sicher und effizient zu nutzen.
Die Veranstaltung bot den Teilnehmenden viele Aha-Erlebnisse und wertvolle Tipps, um das Potenzial der Google-Dienste besser auszuschöpfen.

 

Ein Nachmittag der Begegnung und Freude – Seniorennachmittag der Stadt Renningen 2025

Am Samstag, den 25. Oktober 2025, lud die Stadt Renningen in Zusammenarbeit mit dem Stadtseniorenrat Renningen zum traditionellen Seniorennachmittag in die
festlich geschmückte Stegwiesenhalle ein – und wurde von der Resonanz geradezu überwältigt: Über 250 Seniorinnen und Senioren folgten der Einladung, um gemeinsam einen abwechslungsreichen, geselligen und heiteren Nachmittag zu verbringen. Unterstützt wurde die Veranstaltung von den Vereinigten Chören Renningen, die mit großem Einsatz und Herzlichkeit für die wunderbare Bewirtung und das leibliche Wohl sorgten.
Nach der herzlichen Begrüßung durch die Vorsitzende des Stadtseniorenrats, Frau Geiger, sprach sie ihren besonderen Dank an Bürgermeisterin Melanie Hettmer aus. Sie würdigte, dass Frau Hettmer die liebgewonnene Tradition des Seniorennachmittags mit Engagement fortführt.
Im Mittelpunkt des Nachmittags stand die Begegnung – bei duftendem Kaffee, köstlichem Kuchen und erfrischenden Getränken nutzten viele Gäste die Gelegenheit, alte Bekannte zu treffen und neue Kontakte zu knüpfen. Solche Begegnungen und gemeinsames Erleben sind wichtig: Sie stärken das Miteinander und tragen wesentlich zum gesellschaftlichen Zusammenhalt bei.
Ein besonderes Highlight war der Beitrag von Bürgermeisterin Hettmer, die nach knapp einem Jahr im Amt einen Einblick in ihre Arbeit und laufende Projekte gab. Sie berichtete offen und authentisch von den Herausforderungen, die sie bei Amtsantritt angetroffen hatte, und von den Themen, die ihr besonders am Herzen liegen:
Die Seniorenresidenz Sessler Mühle wird zum Jahresende fertiggestellt. Die Konzeptausschreibung für das Betreute Wohnen im Schnallenäcker läuft planmäßig. Erfolgreich war auch die Suche nach einem Kinderarzt. Unser Haushalt ist ausgeglichen – darauf können wir stolz sein, auch wenn die kommenden Jahre herausfordernder werden. Besonders wichtig bleibt unsere Feuerwehr, die nicht von Sparmaßnahmen betroffen sein darf. Auch im Katastrophenschutz ist die Stadt gut aufgestellt. Erfreulich ist die Entscheidung, das Archäologische Museum zu erhalten – ein wichtiges Stück unserer Identität. Die Mediathek präsentiert sich mit einem engagierten Team und vielen Aktionen in neuer Stärke. Die Nachbesetzung der Stelle von Frau Schmid im antragsunterstützenden Dienst durch Frau Wörner ist gelungen. Zudem arbeiten wir an der Umsetzung eines Windparks in Renningen. Heute aber steht nicht die Arbeit im Mittelpunkt, sondern Sie – die Menschen, die Renningen mit Leben füllen.Ihre Worte machten deutlich, mit welchem Einsatz und welcher Leidenschaft sie sich für die Belange der Renninger Bürgerinnen und Bürger einsetzt. Für beste Unterhaltung sorgte im Anschluss der Tübinger Komiker Bernd Kohlhepp, der in
seiner Paraderolle als                                  
Herr Hämmerle“ die Lachmuskeln des Publikums kräftig beanspruchte. Mit feinsinnigem Humor, spritziger Situationskomik und einer ordentlichen Portion schwäbischem Charme brachte er die Halle zum Beben.Mit vielen fröhlichen Gesichtern, guten Gesprächen und dem Gefühl, Teil einer lebendigen Gemeinschaft zu sein, endete dieser
gelungene Nachmittag. Die Stadt Renningen und der Stadtseniorenrat Renningen danken allen Mitwirkenden sowie Helferinnen und Helfern, die zum Gelingen des Seniorennachmittags beigetragen haben – und freuen sich schon auf das nächste Jahr, wenn es wieder heißt: „Herzliche Einladung zum Seniorennachmittag der Stadt Renningen!“

 

Verkaufsoffener Sonntag "Mit etwas Zeit einen Herzenswunsch erfüllen"
Momente vergehen, Erinnerungen bleiben“

Der Stadtseniorenrat Renningen e.V. ermöglichte beim verkaufsoffenen Sonntag in Renningen am 12. Oktober 2025, den Besucherinnen und Besucher die besondere Gelegenheit, das DRK-Herzenswunsch-Mobil aus nächster Nähe kennenzulernen. Mit diesem Fahrzeug erfüllt das Deutsche Rote Kreuz Menschen einen letzten Herzenswunsch – begleitet von Wärme, Mitgefühl und fachlicher Kompetenz.                                                                                                                                                
Wenn ein Mensch weiß, dass seine Lebenszeit begrenzt ist, entsteht oft der tiefe Wunsch, noch einmal etwas ganz Besonderes zu erleben: den Lieblingsort zu sehen, ein vertrautes Gesicht zu treffen oder an einem Ereignis teilzunehmen, das ihm viel bedeutet. Doch für viele ist dieser Weg allein nicht mehr möglich. Genau hier setzt das Herzenswunsch-Mobil an.
Mit großer Hingabe und Menschlichkeit ermöglichen die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer solche besonderen Fahrten – kostenlos, individuell und mit viel Herz. Sie schenken Zeit, Aufmerksamkeit und Sicherheit und schaffen so unvergessliche Momente für Menschen, die sonst kaum noch Möglichkeiten hätten, ihren Wunsch zu verwirklichen.
Die Herzenswunschfahrten stehen nicht nur schwerkranken Menschen am Lebensende offen, sondern auch behinderten Kindern und Erwachsenen, die aufgrund ihrer Erkrankung oder eingeschränkten Mobilität Unterstützung benötigen.
So wird aus einer einfachen Fahrt oft ein kostbarer Augenblick voller Freude, Dankbarkeit und Nähe – ein Moment, der bleibt, wenn vieles andere schon vergangen ist.

 

Veranstaltung: Wissenswertes über die Wetterstation Ihinger Hof am 09.10.2025

Am 09.10.2025 organisierte der Stadtseniorenrat Renningen auf dem Ihinger Hof eine informative Veranstaltung unter dem Titel „Wissenswertes über die Wetterstation Ihinger Hof“.
Die zahlreichen interessierte Besucherinnen und Besucher erhielten spannende Einblicke in die Arbeit der traditionsreichen Wetterstation. Auch im Ruhestand betreut der bekannte Wettermann Herbert Grötzinger mit großem Engagement die Messstation des Deutschen Wetterdienstes und sorgt dafür, dass wichtige Wetterdaten zuverlässig erfasst und weitergegeben werden – damit alle wissen, wie das Wetter war, ist und wird. Er berichtete auf fundierte Weise über die Bedeutung der Wetterbeobachtung und Datenauswertung.
In seinem Vortrag schilderte er die Entwicklung der Wetterstation von ihren Anfängen bis hin zur heutigen, digital vernetzten Messtechnik. Er erläuterte die Funktionsweise verschiedener Messinstrumente und zeigte auf, wie präzise Wetterdaten kontinuierlich erfasst, ausgewertet und für wissenschaftliche sowie landwirtschaftliche Zwecke genutzt werden. Seine lebendigen Schilderungen und praxisnahen Beispiele fanden großen Anklang beim Publikum.Besonderes Augenmerk legte Grötzinger auf die langfristige Bedeutung meteorologischer Datenreihen für die Analysedes Klimawandels. Anhand einer Schautafel veranschaulichte er die Veränderungen von Temperatur- und Niederschlagsmustern der vergangenen Jahrzehnte.Zum Abschluss bedankte sich Frau Geiger vom Stadtseniorenrat Renningen bei Herbert Grötzinger für seine fachkundige und zugleich kurzweilige Präsentation. Die Besucherinnen und Besucher zeigten sich beeindruckt von der Vielfalt und Präzision der meteorologischen Arbeit auf dem Ihinger Hof sowie von der Relevanz solcher Daten für Wissenschaft, Umwelt und Gesellschaft.

 

Veranstaltung: Rechtsansprüche im Alter – Unterstützung, die Ihnen zusteht am 18.09.2025

Am 18.09.2025 informierte Herr Naeckel vom Caritasverband Baden-Württemberg, Diözese Rottenburg, in einem anschaulichen Vortrag über wichtige Rechtsansprüche zur Existenzsicherung im Alter.                                                                                                                                                                          Im Mittelpunkt standen die Themen Grundsicherung im Alter, Wohngeld, Hilfe zur Pflege sowie weitere Unterstützungsleistungen. Die Teilnehmenden erfuhren, wer Anspruch auf diese Leistungen hat, wie hoch der Umfang sein kann und welche Einkünfte dabei angerechnet oder teilweise freigestellt werden. Besonders hervorgehoben wurde, dass viele Unterstützungen beantragt werden müssen – und dies regelmäßig erneuert werden sollte.
Die Veranstaltung bot wertvolle Informationen und praktische Hinweise. Herr Naeckel machte deutlich:
Scheuen Sie sich nicht, bei den zuständigen Ämtern Beratung in Anspruch zu nehmen.


 

Veranstaltung: Senioren im Naturtheater am 17.08.2025

Die Teilhabe von Seniorinnen und Senioren am gesellschaftlichen und kulturellen Leben ist ein wichtiges Ziel der Arbeit des Stadtseniorenrates Renningen. 
Deshalb organisierten wir in Zusammenarbeit mit dem Naturtheater Renningen e.V. und der Bürgerstiftung Renningen eine besondere Veranstaltung, die den Besuch der diesjährigen Aufführung für unsere Seniorinnen und Senioren erleichtern sollte.
Zur Aufführung kam das Stück
„Der schwarze Abt“ – eine spannende Kriminalkomödie nach Edgar Wallace, bearbeitet von Bernd Spehling. Die Inszenierung erfüllte alle Erwartungen: Spannung, Humor, ein Hauch Romantik und eine geheimnisvolle Geschichte mit überraschender Wendung.
Dank der großzügigen Förderung der Bürgerstiftung Renningen konnten die Eintrittskarten am vergangenen Sonntag zum halben Preis von 9 Euro angeboten werden. Im Angebot enthalten war zudem eine exklusive Führung hinter die Kulissen des Naturtheaters.
Die Veranstaltung war ein voller Erfolg! Über 110 Seniorinnen und Senioren nutzten bei herrlichem Sommerwetter unser Angebot, genossen die eindrucksvolle Naturkulisse des Längenbühls und das erfrischende Spiel unseres Naturtheaters. Der Stadtseniorenrat freut sich über eine gelungene Veranstaltung und ist überzeugt, vielen Mitbürgerinnen und Mitbürgern eine Freude bereitet zu haben.
Ein besonderer Dank gilt der Bürgerstiftung Renningen, die mit ihrer Unterstützung das Projekt überhaupt erst möglich gemacht hat. Die Veranstaltung leistete sowohl einen Beitrag zur kulturellen Förderung der Seniorenarbeit als auch zur Unterstützung des Naturtheaters.

 

Bericht – Pedelec-Seniorentour am 11.08.2025

Am Montag, den 11. August 2025, starteten wir um 10:00 Uhr gemeinsam mit dem ADFC bei bestem Wetter und ausgezeichneter Stimmung am Rathaus in Renningen. 
Die rund 35 km lange Tour führte uns zunächst über die Schinderklinge und den Silberberg zum Eisengriffweg, weiter am Sportgelände in Rutesheim vorbei. Von dort ging es im Osten der Stadt hinauf, über den Weiler Weg und am Rutesheimer Waldrand entlang Richtung Osten.

Wir passierten den Abenteuerspielplatz und das Sportheim in Gebersheim, bevor wir über das Waldeck oberhalb von Höfingen zu einem Aussichtspunkt mit traumhaftem Blick über die umliegende Landschaft gelangten. Weiter ging es Richtung Heimerdingen in den Weissacher Gemeindewald. Nach einem kurzen Blick auf die Strohgäubahn bewunderten wir die beeindruckenden Mammutbäume am Elmenweg, ehe wir über die Friedenshöhe und Perouse in den Hardtwald gelangten.

Am Forstbetriebshof bestaunten wir den Riesenmammutbaum und den Urweltmammutbaum, bevor wir über den BOSCH-Kreisel, Schnallenäcker und den Weltkulturpfad wieder unser Ziel am Rathaus Renningen erreichten. Unterwegs genossen wir immer wieder herrliche Ausblicke und eine abwechslungsreiche, reizvolle Landschaft.Um 13:30 Uhr waren alle wohlbehalten zurück – eine Einkehr wurde von den verbliebenen Teilnehmer:innen nicht gewünscht. Eine gelungene Ausfahrt bei traumhaftem Wetter!
 

Teilnahme des Stadtseniorenrats Renningen am 2. Renninger Weindorf auf dem Ernst-Bauer-Platz

Fast 90 Mitglieder des Stadtseniorenrats Renningen nahmen mit großer Freude am 2. Renninger Weindorf teil. Möglich wurde diese schöne Veranstaltung durch die Einladung und das Engagement von Peter Bissinger, dem an dieser Stelle ein ganz besonderer Dank gilt.
In der stimmungsvollen Atmosphäre des Weindorfs bot sich den Teilnehmenden die Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen, neue Kontakte zu knüpfen und bestehende Freundschaften zu pflegen. Es war deutlich zu spüren, wie sehr alle den gemeinsamen Nachmittag und Abend in fröhlicher und herzlicher Runde genossen.
Viele Teilnehmende äußerten den Wunsch, dass das Renninger Weindorf zu einer festen Tradition werden möge – ein schöneres Kompliment für die Mühe und den Einsatz der Organisatoren kann es kaum geben. Dank Peter, seinem engagierten Team und den vielfältigen Angeboten wurde dieser Tag für die Mitglieder des Stadtseniorenrats zu einem unvergesslichen Erlebnis. Der Stadtseniorenrat Renningen bedankt sich herzlich für diese gelungene Veranstaltung.

 

Informativer Friedhofsspaziergang in Renningen am 22. Juli 2025

Am 22. Juli 2025 fand in Renningen ein informativer Friedhofsspaziergang statt. Trotz strömenden Regens ließen es sich rund 30 Interessierte nicht nehmen, an dieser besonderen Veranstaltung teilzunehmen. Organisiert wurde der Spaziergang vom Stadtseniorenrat Renningen e.V. in Zusammenarbeit mit den Renninger Betrieben und der Stadt Renningen. Ziel war es, einen offenen und transparenten Einblick in die vielfältigen Aspekte des Friedhofswesens zu geben – in einen Ort, der im Alltag oft übersehen wird, jedoch eine zentrale Rolle im gesellschaftlichen Leben spielt.
Da das Wetter zunächst nicht mitspielte, begann die Veranstaltung in der Aussegnungshalle. Dort begrüßte die Vorsitzende des Stadtseniorenrates Renningen Frau Geiger die Anwesenden. Die Friedhofsverwalterin Frau Berndt und ihr Kollege Herr Eitel informierten umfassend über die verschiedenen Grabarten, die auf dem Renninger Friedhof zur Verfügung stehen. Von klassischen Erdbestattungen über Urnenbestattungen bis hin zu Einzel- und Doppelgräbern – alle Varianten wurden vorgestellt und deren Besonderheiten erläutert. Auch das Thema Kosten wurde nicht ausgespart. Die Stadt Renningen hatte eigens einen informativen Flyer vorbereitet, der einen Überblick über Grabarten und Gebühren bietet.
Als der Regen nachließ, teilte sich die Gruppe in zwei kleinere Führungen auf. Frau Berndt und Herr Eitel begleiteten eine Gruppe, während Herr Wolfgang Steudle die andere über das Friedhofsgelände führte. Ursprünglich war auch Herr Frank Schneck von der Firma Marquardt für die Führungen eingeplant, musste jedoch wegen eines kurzfristigen Feuerwehreinsatzes leider frühzeitig aufbrechen.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zeigten großes Interesse an den Informationen, stellten zahlreiche Fragen und beteiligten sich rege an den Gesprächen. Eindrucksvoll war die Besichtigung der Aufbewahrungshalle, in der die letzten Schritte vor einer Bestattung mit viel Würde und Respekt vorbereitet werden.
Zum Ausklang der Veranstaltung kamen alle Besucherinnen und Besucher in der Aussegnungshalle noch einmal zusammen, um sich bei Kaffee, Tee und Gebäck zu stärken. In entspannter Atmosphäre konnten noch offene Fragen besprochen und persönliche Eindrücke ausgetauscht werden.

 

Heimatkundliche Radtour verbindet Natur, Geschichte und Gemeinschaft

Am Samstag, den 19. Juli 2025, fand unter großer Beteiligung eine heimatkundliche Radtour mit Andreas Grözinger vom Heimatverein Rankbachtal statt.
Etwa 30 Interessierte aus allen Altersgruppen folgten der Einladung des ADFC Renningen–Rutesheim–Weil der Stadt, des Heimatvereins Rankbachtal und des Stadtseniorenrats Renningen.
Startpunkt war das Rathaus in Renningen. Die rund 25 Kilometer lange Strecke führte über den Kindelberg, den Renninger Steinbruch, den Hochbehälter zwischen Malmsheim und Weil der Stadt, die Brunnenfeldstraße, das Sölleseck sowie das Bosch-Areal am Flugfeld bis hin zum Renninger See.
An mehreren Stationen entlang der Route gab Andreas Grözinger fachkundige Einblicke in die Geologie, Flurnamen, Eisenbahngeschichte und historische Ereignisse der Region. Viele der Informationen stießen auf großes Interesse und waren den Teilnehmenden in dieser Tiefe bislang unbekannt.
Die sichere und gut geführte Route wurde von erfahrenen Tourguides des ADFC begleitet, die für einen reibungslosen Ablauf sorgten. Das Organisationsteam – bestehend aus Jana, Cody, dem Corker-Team und Anita – erhielt vom Vorstand des Stadtseniorenrats großes Lob für die gelungene Durchführung.
Fazit:
Die Veranstaltung verband auf ideale Weise Wissensvermittlung und Naturerlebnis – eine gelungene Premiere, die nach Wiederholung ruft.

 

Erlebnisreiche Tour durch das Hölzer Tal und vorbei an drei Seen