Veranstaltung „Digital gesund – geht das“ am 05.06.2024
mit Frau Muntwiler, digitale Gesundheitsbotshafterin, im Wandervereinsheim in Renningen

Die Digitalisierung im Gesundheitswesen befindet sich noch in der Umsetzungsphase. Über folgende, bereits etablierten digitalen Gesundheitsanwendungen erläuterte die Referentin Frau Muntwiler den über 30 Teilnehmer*innen deren Funktionsweise und Nutzen.
Telematikinfrastruktur (TI): Ist das geschlossene Netz des Gesundheitswesens.
Hier findet der digitale Austausch zwischen Praxen, Krankenhäusern, Apotheken und weiteren Einrichtungen des Gesundheitswesens statt. Zugang dazu erfolgt nur über spezielle Komponenten und Anwendungen, die hohe Anforderungen an den Datenschutz und die Informationssicherheit erfüllen.
Elektronische Gesundheitskarte (eGK): Die Gesundheitskarte als „Versichertenausweis“ im Scheckkartenformat. Die CAN-Nummer verhindert missbräuchliches Auslesen der Karte Der Speicherchip war seither schon vorhanden und diente zur Speicherung der Stammdaten des versicherten Patienten. Neu ist das Zeichen für die NFC-Fähigkeit der eGK. Nur damit ist die Kommunikation mit der Telematikinfrastruktur möglich.
GesundheitsID: Die Alternative zur elektronischen Gesundheitskarte (eGK). Seit Januar 2024 sind Krankenkassen gesetzlich dazu verpflichtet, ihren Versicherten auf Wunsch GesundheitsIDs zur Verfügung zu stellen. Für die GesundheitsID ist nur ein einmaliger Registrierungsprozess nötig. Sie dient den Patient*innen künftig als Versicherungsnachweis. Versicherte können sich damit über Apps in das E-Rezept, die elektronische Patientenakte, Patientenportale oder Terminservices einloggen.
Elektronischer Medikationsplan: Ärztinnen und Ärzte müssen für gesetzlich Versicherte einen Medikationsplan erstellen, wenn mindestens drei Medikamente verordnet wurden, die auf den gesamten Körper wirken und voraussichtlich mindestens 28 Tage lang eingenommen werden müssen. Der elektronische Medikationsplan kann auf dem Speicherchip der eGK in einer Arztpraxis, Zahnarztpraxis oder in der Apotheke angelegt werden. Notwendig sind dafür die Gesundheitskarte und eine PIN, die Sie von Ihrer Krankenkasse erhalten.
Elektronischer Notfalldatensatz: Bei medizinischen Notsituationen, in der schnelles Handeln erforderlich ist, oder bei einem ungeplanten Besuch im Krankenhaus oder beim Ärztlichen Bereitschaftsdienst ist es hilfreich, wenn bestimmte medizinische und persönliche Informationen sofort vorliegen. Gesetzlich Versicherte können auf Wunsch bei ihrem Hausarzt Notfalldaten auf dem Chip ihrer elektronischen Gesundheitskarte speichern lassen.
Das E-Rezept: Ersetzt das rosa Rezept für rezeptpflichtige Arzneimittel. Ärztin oder Arzt verschreibt ein E-Rezept, versieht es mit einer digitalen Signatur und speichert es in der Telematikinfrastruktur (TI). Die Apotheker*in ruft mittels der elektronischen Gesundheitskarte des Versicherten über das Kartenterminal alle offenen E-Rezepte aus der TI ab und händigt die Medikamente aus.
Die Elektronische Patientenakte (ePA). Gesetzliche Krankenkassen bieten seit Januar 2021 eine eigene kostenfreie App für die elektronische Patientenakte (ePA). Versicherte benötigen dazu die neue elektronische Gesundheitskarte mit NFC-Schnittstelle und eine PIN, die sie bei der Krankenkasse beantragen können. Die aktuelle „OPT-In“ Version müssen die Versicherten aktiv bei ihrer Krankenkasse beantragen.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten all ihre Fragen anbringen. Frau Muntwiler konnte den doch sehr schwierigen und komplexen Inhalt des Vortrags verständlich vermitteln.
Der Stadtseniorenrat bedankte sich recht herzlich bei Frau Muntwiler.

 

ADFC-Pedelec-Seniorentour in Zusammenarbeit mit dem Stadtseniorenrat Renningen e.V. am 27.05.2024 

Am 27.05.2024 haben der ADFC und der Stadtseniorenrat die zweite Radtour des Jahres unternommen. Teilgenommen haben 12 „Unerschrockene“, denn die Wettervorhersage kündigte starken Regen an. Aber wir hatten Glück und durften unsere schöne Tour bei gutem Wetter, ohne Regen und bei bester Stimmung erleben.
Gestartet sind wir um 10:00 Uhr beim Rathaus in Renningen. Unsere Tour führte uns über den Bergwald in der würzigen Morgenluft zum Ihinger Hof. Unser Guide, Jörg Stenner, erzählte wissenswertes über die Geschichte der Versuchsstation Ihinger Hof. Unsere Tour führte uns weiter durch saftig grüne Wiesen und Felder zum Ulrichstein in Grafenau. Der Ulrichstein ist ein historisches Denkmal welches zum Gedenken des Grafensohnes Ulrich von Württemberg, der bei der größten und blutigsten Schlacht des 14. Jahrhunderts in Süddeutschland gefallen ist, errichtet wurde. Wir fuhren weiter über Döffingen nach Schafhausen. Bei einem kurzen Zwischenstopp zeigte uns Jörg den Weg zum Venusberg, und wo bei der Schafhauser Ölmühle die Schwippe in die 18 km lange Würm mündet. Nach Weil der Stadt führte unsere Tour über das Rankbachtal nach Malmsheim. In Renningen haben wir uns im Café Auszeit gestärkt und uns über unsere schöne Tour ausgetauscht. Das Durchschnittstempo betrug 15 km/h bei 23 gefahrenen Kilometern. Das Tempo war für alle, auch die beim Tourenfahren noch etwas Ungeübten mit dem Pedelec, gut und sicher machbar. Es wurde auf alle Rücksicht genommen!
Die nächsten Pedelec-Touren für Seniorinnen und Senioren finden am 17.Juni und am 22.Juli statt.
Startpunkt ist jeweils um 10:00 Uhr am Rathaus in Renningen. Herzliche Einladung!

 

Veranstaltung „Unterstützung im Pflegealltag“ am 15.05.2024 im Bürgerhaus Renningen mit Frau Ingrid Schmidt

Laut einer Studie zur häuslichen Pflege verfallen pro Jahr Leistungsansprüche von Pflegebedürftigen und ihren Angehörigen von mindestens zwölf Milliarden Euro. Ein großer Teil der Befragten gab an, dass sie keine oder nur eine mangelhafte Pflegeberatung erhalten haben und auch nicht wüssten, welche Leistungen ihnen zustehen würden. Wir in Renningen haben das Glück, vor Ort die Informations-, Anlaufs- und Vermittlungsstelle im Alter, bei Krankheit, Hilfs- und Pflegebedürftigkeit (IAV) zu haben. Leiterin der IAV-Stelle ist Frau Ingrid Schmidt.
Frau Schmidt informierte darüber, wer Anspruch auf Leistungen aus der Pflegeversicherung hat und wie Anträge auf Leistungen aus der Pflegeversicherung gestellt werden. Welche Leistungen es konkret gibt unterscheidet sich zwischen ambulanter und stationärer Pflege. Im häuslichen Bereich haben die Pflegebedürftigen die Wahl zwischen Geld- und Sachleistungen, sowie die Kombination aus beiden Leistungen. Über das Pflegegeld können Pflegebedürftige selbst entscheiden, wie und von wem sie gepflegt werden wollen. Die Pflegeversicherung unterstützt auch, wenn der Betroffene sich statt von einem ambulanten Pflegedienst von Freunden oder ehrenamtlich Tätigen versorgen lassen möchte. Auch über die Voraussetzungen für den Bezug von Pflegegeld klärte uns Frau Schmidt auf.
Über die Themen Sachleistungsansprüche, Betreuungs- und Entlastungsleistungen, Verhinderungspflege und Kurzzeitpflege, sowie über Unterstützung pflegender Angehöriger, konnte Frau Schmidt sehr kompetente Auskünfte geben.
Wir danken Frau Schmidt herzlich über den sehr guten Vortrag und hoffen, dass viele sich zukünftig über die ihnen zustehenden Leistungsansprüche informieren.

Veranstaltung Handy 60 plus - DB Navigator APP + VVS-Ticket am 11.04.2024 im Bürgerhaus 

Eine sehr große Gruppe Seniorinnen und Senioren informierte sich praktisch und theoretisch wie die DB Navigator App auf dem Smartphone genutzt werden kann.
Franz Heidt, zertifiziert für die Weiterbildung von 60 + Mitbürgerinnen und Mitbürgern, informierte uns alle sehr anschaulich mit Beispielen. Nicht nur eine Reiseauskunft kann damit eingeholt werden, sondern direkt Tickets gekauft werden. Sowohl für den VVS und die Bahn. Dazu muss allerdings ein Bezahlkonto eingerichtet werden. 
Wer den Termin verpasst hat, kann sich ebenso im Internetcafé der Agenda helfen lassen.
Lieber Franz, vielen Dank. Auch für die Bereitstellung der Unterlagen für alle die teilgenommen haben.
(gez. Resi Berger-Bäuerle)

Veranstaltung Kfz – 60 – Plus am 07.02.2024 im Wandervereinsheim in Renningen
Um sich über Neuerungen im Straßenverkehr zu informieren und um zu erfahren, welche Maßnahmen bei einem Verkehrsunfall zu beachten sind, haben sich über 50 Teilnehmer*innen für einen Vortragsbesuch der Verkehrswacht Böblingen e.V. entschieden. Der Moderator Gerhard Puscher, Vorsitzender der Kreisverkehrswacht Böblingen e.V. freute sich über die hohe Anzahl der Interessierten und konnte über Neues im Straßenverkehr informieren und allgemeine Verkehrsregeln nochmals auffrischen.
Immer wieder geschehen Unfälle, weil Verkehrsteilnehmende abgelenkt sind, oder schlicht ihr Fahrkönnen überschätzen. Gerade wer auf unseren Straßen unterwegs ist, benötigt viel Konzentration und Aufmerksamkeit, um Verkehrsabläufe im Blick zu haben und mögliche Gefahrensituationen für sich und andere rechtzeitig zu erkennen.
Hierzu ist es wichtig, den Überblick im wachsenden Verkehrsaufkommen zu behalten, die neuen Techniken und Fahrerassistenzsysteme zu bedienen oder neue Regelungen und geänderte Vorschriften zu überblicken.
Was ist zu tun, wenn ich in einen Unfall verwickelt bin? Diese Fragen konnten ebenfalls in aller Ausführlichkeit beantwortet werden und zudem gab es viele Tipps, um sich mobil und fit im Straßenverkehr zu verhalten.

Internet-Tipps:
www.gib-acht-im-verkehr.de
https://www.dvr.de/themen/aeltere-menschen/online-test
https://www.verkehrswacht-bw.de

 

Veranstaltung WhatsApp am 16.11.2023 im Bürgerhaus

WhatsApp ist der meistverbreitete Messenger-Dienst und darf meist auf keinem Smartphone fehlen. Auch ältere Mitbürger bleiben via WhatsApp-Chat und -Video-Call mit ihren Enkeln schnell und unkompliziert in Verbindung, erhalten Fotos und verschicken Nachrichten.
Herr Franz Heidt, Betreuer des AK Internetcafé für Senioren, informierte bei einer ausgebuchten Veranstaltung im Bürgerhaus die ZuhörerInnen darüber, was man mit WhatsApp alles machen kann, wie z.B. WhatsApp-Einrichten, WhatsApp – Berechtigungen, die erste Nachricht versenden, Sprach-Nachrichten versenden, mit WhatsApp telefonieren, Bilder mit WhatsApp verschicken, uvm.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten ihre Fragen anbringen und es blieb sogar noch Zeit zum üben.
Herr Heidt wurde durch seine Kollegen vom AK Internetcafé Herrn Müller, Herrn Wolf, Herrn Edmund und Herrn Scheuermann tatkräftig unterstützt.
Vielen Dank an die Herren des Internetcafés.
Wer mehr oder konkrete Hilfe braucht, kann sich beim AK Internetcafé für Senioren einen Termin holen. Es findet regelmäßig in der Mediathek statt.
Hier ist auch die Gelegenheit, ganz persönliche Hilfe und Unterstützung im Umgang mit dem Handy zu bekommen.
Ansprechpartner:
Walter-Wenzel Müller
07159 - 6763
internetcafe@agenda-renningen.de

 

Beerdigung – Der letzte Weg – Eine elementare Entscheidung vom 07.11.2023

Bei der Veranstaltung „Beerdigung – Der letzte Weg – Eine elementare Entscheidung“ vom 07.11.2023 im Vereinsheim des MGV-Frohsinn in Renningen, hat der Referent und Bestatter, Herr Günter Schmitt, die ca. 70 Teilnehmer*innen auf kompetente und erfahrene Weise über das Wichtigste zum Thema „Bestattungen“ informiert.
Eine der ersten Entscheidung, die in einem Todesfall getroffen werden muss, ist die Art der Beisetzung. Jeder Mensch besitzt seine persönliche Lebensweise, die sich auch in seiner Bestattung widerspiegeln sollte. Deshalb ist es wichtig, die eigenen Wünsche im Vorfeld mit der Familie oder Freunden zu besprechen, oder mit dem Bestattungsunternehmen einen Bestattungs-Vorsorgevertrag abzuschließen.
Eine Bestattung ist mit beträchtlichen Kosten verbunden. Wenn im Vorfeld bereits die Bestattungsart (Erdbestattung oder Feuerbestattung), die Grabart und die Gestaltung der Trauerfeierlichkeiten festgelegt wurden, haben die Angehörigen im Trauerfall das beruhigende Gefühl, alles richtig zu machen. Eventuell können Sie im Vorfeld auch schon Dinge festlegen, wie z.B. Wünsche für die letzte Kleidung, welche Dinge in den Sarg mitgegeben werden sollen, die Erstellung einer Adressliste, wer zu benachrichtigen ist und wie die Todesanzeige aussehen soll.
Welche Gärtnerei mit der Trauerfloristik oder ggf. Grabpflege beauftragt werden soll, welcher Steinmetzbetrieb mit der Gestaltung des Grabsteins beauftragt werden soll, und nicht zu vergessen welche Ämter, Behörden und Institutionen benachrichtigt werden müssen.
Bitte auch nicht vergessen, die Familie in Kenntnis zu setzen, wo sich wichtige Unterlagen, wie z.B. Geburtsurkunde, Heiratsurkunde, Familienstammbuch, Personalausweis, Krankenversichertenkarte usw. befinden, weil die Zeit zwischen Tod und Bestattung sehr kurz sein kann. 
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten ihre Fragen bei Herrn Schmitt anbringen, die alle mit viel Fachkompetenz und Erfahrung beantwortet werden konnten.
Frau Geiger bedankte sich recht herzlich bei Herrn Schmitt und den Teilnehmerinnen und Teilnehmern für eine sehr interessante und gelungene Veranstaltung.

 

Seniorennachmittag der Stadt Renningen in Zusammenarbeit mit dem Stadtseniorenrat Renningen e.V.
und dem Gesangverein Liederkranz Renningen am 07.10.2023 in der Stegwiesenhalle in Renningen

Die Musikschule Renningen eröffnete den Nachmittag mit
Miriam Oerleke und den Liedern "Kein schöner Land" und "Feel the Birds" (Mary Poppins)
Danach spielte die 10-jährige Laura de Mattia mit der Flöte das Menuet London 1695 und von Barbara Ertl "Twenty-Six". 
Kira Beck rundete mit den Liedern "Kindlein mein" und "Wouldn´t it be Loverly" (My Fair Lady) die Vorstellungen ab. 
Alle Stücke wurden am Flügel begleitet von Herrn Jacek Kacprzak (stellv. Musikschulleiter).
Ein großes DANKESCHÖN an die Musikschule Renningen, welche den Seniorennachmittag mit ihren wunderschönen und berührenden Darbietungen bereichert hat.
Vor dem Theaterstück „BLAUS WUNDER“ konnten die ca. 150 Seniorinnen und Senioren sich bei Kaffee, Kuchen und Kaltgetränken, bei guten und lebhaften Gesprächen austauschen und freuten sich darüber, wieder mal „alte Bekannte“ zu sehen.
Herr Bürgermeister Faißt berichtete über die geplanten, großen Projekte der Stadt Renningen, wie z.B. über den Umbau und die Sanierung der Realschule Renningen, über die neue Riedwiesensporthalle die sich im Rohbau befindet, über das neue Rathaus in der Bahnhofstraße, sowie die Aufstockung des Kindergartens in der Merklinger Straße in Malmsheim. Er bedankte sich sehr herzliche beim Stadtseniorenrat Renningen und dem Liederkranz Renningen für die Organisation und Bewirtung.
Danach folgte das Theaterstück „Blaus Wunder“ von Dein Theater in Stuttgart. Herr Stefan Österle erzählte auf schwäbisch die Lebensgeschichte des schwäbischen Mundartlyriker und Erzähler Josef Eberle (alias Sebastian Blau). Kein anderer deutscher Volksstamm entwickelt eine so ausgeprägte Selbstironie wie die Schwaben. Sebastian Blau ist einer ihrer brillantesten Vertreter.
Im zweiten Teil folgte die schwäbische Liebesgeschichte in Briefen von Alois und Paula in Zeiten der „Sex-Welle“.

Die Gäste erfreuten sich an dem schönen, unterhaltsamen Nachmittag!

  

 


Großes Interesse bei der Veranstaltung „Der digitale Nachlass“ am 13.09.2023

Bei der Veranstaltung „Der digitale Nachlass“, am im Wandervereinsheim in der Gottfried-Bauer-Straße, hat die Referentin Frau Muntwiler, Online-Redakteurin, vor über 70 Teilnehmer*innen auf kompetente und ruhige Weise den schwierigen Sachverhalt dargelegt.
Wem gehört ein digitales Erbe? Der Bundesgerichtshof hat im Jahr 2018 ein wegweisendes Urteil gefällt, welches besagt, dass ein digitaler Nachlass zur Erbmasse gehört. Erben sind somit berechtigt, über die Daten von E-Mail– und Social-Media-Accounts des Erblassers zu verfügen.
Wer also möchte, dass seine Erben auch hinsichtlich des digitalen Nachlasses den Letzten Willen befolgen, sollte vorsorgen und Klarheit schaffen. Diese Punkte sollte man dabei beherzigen:

       Was kann ich zu Lebzeiten schon mal erledigen?


Erfolgreiches Pedelec-Sicherheitstraining am 02.09.2023

Das Pedelec-Sicherheitstraining für Senior*innen Anfang September 2023 war in jeder Hinsicht ein voller Erfolg. Bei strahlendem Sonnenschein haben sich
13 Teilnehmer*innen auf dem Sparnsberg in Malmsheim eingefunden.
Herr Puscher, Trainer und Vorsitzender der Kreisverkehrswacht Böblingen e.V. hat auf kompetente und sympathische Weise Informationen rund um die Sicherheit beim Pedelec-Fahren gegeben.
Wer auf einem Pedelec unterwegs ist, ist in der Regel schneller als auf einem normalen Fahrrad ohne Antriebsunterstützung. Nicht nur der Radfahrer muss sich an das Tempo gewöhnen, auch andere Verkehrsteilnehmer müssen sich auf schnellere Radler einstellen. Deshalb ist das Tragen von Fahrradhelmen sehr wichtig, da ein Sturz oder Unfall schwere und tödliche Kopfverletzungen zur Folge haben kann. Zudem sollten Pedelec-Fahrer auf einen technisch einwandfreien Zustand ihres Gefährts achten. Bei höherem Tempo sind starke und gut zu dosierende Bremsen ein deutliches Sicherheitsplus. Auf das Erkennen und Vermeiden konkreter und kritischer Verkehrssituationen wurde hingewiesen, sowie auf die aktuellen Verkehrsregeln und auf die Ergonomie und physikalischen Grundlagen beim Radfahren.
Aber auch der praktische Teil kam nicht zu kurz.
In einem eigens aufgebauten Geschicklichkeitsparcour konnten die Teilnehmer*innen ihre Fahrzeugbeherrschung prüfen, Bremsübungen machen und hatten viel Spaß dabei. Individuelle Fragen wurden von Herrn Puscher kompetent und ausführlich beantwortet.
Schön war es auch, dass Herr Jörg Stenner, Vorsitzender des ADFC-Renningen sich Zeit genommen und seine Fachkompetenz zusätzlich eingebracht hat.
Die Zeit verging wie im Fluge und am Ende waren sich die Teilnehmer*innen einig, dass dieses Training sehr zur Verbesserung ihres Sicherheitsgefühls beigetragen hat.
Wir danken Herrn Puscher von der Kreisverkehrswacht Böblingen e.V., Herrn Stenner vom ADFC.Renningen und den Teilnehmer/innen für eine gelungene Veranstaltung und wünschen ihnen mit den neuen Erfahrungen viele schöne und unfallfreie Radtouren.


Senioren ins Naturtheater am 20.08.2023

Die Teilhabe für Seniorinnen und Senioren am gesellschaftlichen und kulturellen Leben ist ein wichtiges Ziel der Arbeit des Stadtseniorenrates Renningen.
Wir haben in Renningen eine einzigartige und traditionsreiche Einrichtung: unser Naturtheater, in der großartigen Kulisse des Längenbühl. Einen Besuch der diesjährigen Aufführung wollten wir gerne unseren Seniorinnen und Senioren leichter zugänglich machen.

Deshalb planten wir in Zusammenarbeit mit dem Naturtheater Renningen e.V. und der Bürgerstiftung Renningen eine Veranstaltung für Seniorinnen und Senioren in unserer Stadt.
Zur Aufführung kam in diesem Jahr das Stück „In 80 Tagen um die Welt“, eine äußerst temporeiche und mitreißende Abendteuerkomödie mit Spannung, Dialogwitz, haarsträubende Situationen und liebevoll-skurrile Figuren.
Dank einer Förderung der Bürgerstiftung Renningen war es möglich, am vergangenen Sonntag die Eintrittskarten zum halben Preis von 8 Euro auszugeben. Im Angebot enthalten war außerdem eine Führung hinter die Kulissen des Naturtheaters.
Die Veranstaltung war ein voller Erfolg! Über 115 Seniorinnen und Senioren haben bei wunderschönem Sommerwetter von unserem Angebot Gebrauch gemacht und die herrliche Naturkulisse des Längenbühl und das erfrischende Spiel unseres Natur
theaters genossen. Der Stadtseniorenrat freut sich über eine gelungene Veranstaltung. Wir hoffen, dass wir vielen unserer Mitbürgerinnen und Mitbürgern eine Freude gemacht haben, das kulturelle Angebot in unserer Stadt zu erleben. Der Stadtseniorenrat bedankt sich besonders herzlich bei der Bürgerstiftung, die mit ihrer Zuwendung das Projekt ermöglicht hat.
Die Veranstaltung diente sowohl der kulturellen Förderung der Seniorenarbeit als auch d
er Förderung des Naturtheaters.

 


Veranstaltung Kfz-60-Plus am 10.05.2023

Herr Ralf Milvich, Fahrschullehrer bei der Fahrschule Richt, konnte in einem vollen Wandervereinsstüble die ca. 70 Zuhörerinnen und Zuhörern in seinen Bann ziehen.
Vor dem Hintergrund der Zunahme des Radverkehrs ist Schwerpunkt der neuen Straßenverkehrsordnung, gültig seit 19.01.2022, der bessere Schutz von Radfahrern.
Hier einige wichtige Neuerungen der StVO im Überblick:
Nebeneinanderfahren: Radfahrende dürfen zu zweit nebeneinander fahren.
Mindestüberholabstand: Kfz-Fahrende müssen innerorts einen Abstand von 1,5 m und außerorts von 2 m einhalten. Wo das nicht möglich ist darf ein Kraftfahrzeug kein Fahrrad überholen.
Ausweitung des Parkverbots vor Kreuzungen und Einmündungen: Wenn ein Radweg entlang einer Fahrbahn verläuft muss beim Parken der Abstand zur Kreuzung 8 m betragen.
Unberechtigt auf einem Schwerbehindertenparkplatz parken: Verwarnungsgeld beträgt 55€
Halt- und Parkverstöße werden stärker sanktioniert: Verstöße werden bis zu 25€ geahndet.
Ausdrückliches Verbot von Blitzer-App´s: Die Verwendung von App´s die auf Blitzer aufmerksam machen ist verboten. Das Bußgeld bei einem Verstoß beträgt 75€.
Strafen für zu schnelles Fahren: Die Strafen für Tempoverstöße wurden deutlich angehoben, teilweise sogar verdoppelt.
Auch auf einige „Ecken und Kanten“, d.h. gefährliche Kreuzungen/Kreisverkehre in Renningen ist Herr Milvich eingegangen.
Der Vortrag lag, vermutlich auf Grund der Neuerungen in der StVO, schwerpunktmäßig auf dem Fahrrad/Pedelec und nicht wie geplant auf dem Kraftfahrzeug. Deshalb haben wir mit Herrn Milvich vereinbart, im Frühjahr 2024 eine Veranstaltung ausschließlich zu dem Thema „Kfz“ durchzuführen. 


Mitgliederversammlung des Stadtseniorenrates Renningen am 29.03.2023

Am 29.03.2023 fand die Mitgliederversammlung des Stadtseniorenrates statt. Nach der Begrüßung und Bekanntgabe der Tagesordnung wurden von Frau Scheef-Blessing in einer Ergebnispräsentation die Ziele, Aktivitäten und Identifikation von Brennpunkten aus unserer Klausurtagung vom 21.01.2023 vorgetragen. Anschließend folgte der Bericht der 1. Vorsitzenden über die Projekte und Aktivitäten seit der letzten Mitgliederversammlung. Hervorzuheben sind, neben vielen Veranstaltungen, unsere Initiative für ein Repair-Café in Zusammenarbeit mit dem AK Klimaschutz der Renninger Agenda. Es ist uns tatsächlich gelungen die Mindestvoraussetzung von 30 Freiwilligen Personen zu erreichen. Auch für einen Parkplatz im Friedhofsbereich Renningen für Menschen mit Gehbehinderungen haben wir uns stark gemacht. Ab sofort dürfen Menschen mit einer Geheinschränkung vor und während Trauerfeiern entlang der Einfahrt zur Aussegnungshalle parken. Ebenfalls wurde unseren Verbesserungsvorschlägen für das Freibad mit 3-4 blickgeschützten Duschkabinen und mehreren Haken für Badetücher zugestimmt und sollten bis zum Start der Freibadsaison montiert sein. Momentan sind wir mit Herrn BM Faißt in Verhandlungen wegen einer öffentlichen Toilette beim Ernst-Bauer-Platz während dem Wochenmarkt und während Veranstaltungen. Frau Bentel (Schatzmeisterin) gab einen Überblick über unsere Finanzen und Frau Lembeck (Kassenprüferin) bescheinigte eine einwandfreie Buch- und Kassenführung. Einstimmige Entlastungen der Schatzmeisterin und des Vorstands folgten. Die Neuwahlen gingen zügig über die Bühne. Alle zur Wahl stehenden Positionen wurden per Handzeichen einstimmig bestätigt:
- 1. Stellvertretende Vorsitzende: Frau Resi Berger-Bäuerle
- 2. Stellvertretender Vorsitzender: Herr Harmut Schab
-     Stellvertretende Schriftführerin: Frau Christel Blessing
-     Stellvertretender Schatzmeister: Herr Rainer Pliefke
Herzlichen Glückwunsch allen Amtsinhabern! Neu gewählt ist unsere stellvertretende Schriftführerin Frau Christel Blessing. Wir freuen uns, dass sie sich zur Verfügung gestellt hat.
Sehr gefreut haben wir uns über die Teilnahme von Herrn BM Faißt. Er berichtete über die vier laufenden „Großprojekte“ der Stadt Renningen und über die Ansiedelung eines Kinderarztes und die allgemeine hausärztliche Lage.
Die Vorsitzende bedankte sich bei Allen, die sich hier einbringen und unsere Arbeit mittragen. Einen besonderen Dank für die gute Zusammenarbeit gilt auch Herrn Bürgermeister Faißt und seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zu guter Letzt, aber sehr wichtig, ein herzliches Dankeschön an die gesamte Vorstandschaft!
(Ute Geiger)


Große Resonanz bei der Theaterveranstaltung Enkeltrick am Mittwoch, 22.03.2023 in der Aula im Schulzentrum in Renningen

Beinahe jeden Tag hört oder liest man darüber, wie ältere Mitmenschen von skrupellos agierenden, professionell vorbereiteten Kriminellen mit schockierenden telefonischen Nachrichten angegangen und dann regelrecht terrorisiert werden, bis sie bereit sind, Bargeld an irgendwelche angeblich vertrauenswürdigen Personen zu übergeben.
Der Theaterkreis „Haus am Ziegelhof“ hat mit Sketchen die Tricks und Überrumplungstaktiken der Betrüger sehr realitätsnah vorgeführt. Vom klassischen Enkeltrick „Anruf bei der Oma, Enkelin hat einen Unfall verursacht“, oder die Einbruch Warnung „Anruf von der Polizei, wir haben erfahren, dass bei Ihnen eingebrochen werden soll“, bis hin zu den neuesten Vorkommnissen mit WhatsApp, wurden eindrucksvoll dargestellt.
Herr Langer von der Polizei-Prävention in Böblingen hat nach jeder Vorstellung eines Enkeltricks auf die Fallen in den jeweiligen Telefonaten hingewiesen und entsprechende Verhaltenstipps gegeben.
Wenn Sie am Telefon beispielsweise mit "Hallo, weißt du wer dran ist?" begrüßt werden, sollten schon alle Alarmglocken läuten. Gehen Sie davon aus, dass am anderen Ende der Leitung jemand ist, der sie gehörig über den Tisch ziehen und abzocken will. Geschickt wird der Anrufer Sie nach Ihren persönlichen Lebensumständen und nach Ihrem Vermögen aushorchen. Die Betrüger werden Ihnen am Telefon vortäuschen, dass ein Angehöriger oder Bekannter am Apparat beziehungsweise in eine Notsituation geraten ist. Irgendwann kommt die Bitte nach Geld, das einem Bekannten, einem Notar oder sonst wem zu übergeben ist. Kein Geld im Haus?! Macht nichts. Die nette Frau oder der nette Mann am Telefon schickt Ihnen ein Taxi, das sie zur Bank fährt. Wenn Sie jetzt noch nicht aufgelegt oder die Polizei verständigt haben, dann sollten Sie das schleunigst tun: Ihr Geld ist in Gefahr!
Frau Rilling von der Volksbank Leonberg-Strohgäu warnte eindringlich, dass z.B. beim Anruf eines Täters „Die Bankangestellten stecken mit den Ganoven unter einer Decke und das Geld ist auf der Bank nicht sicher“, in jeden Fall ein böser Trick ist, um an das Geld zu kommen. Nirgends ist das Geld so sicher aufbewahrt, wie bei einer Bank.
Der Landfrauenverein Renningen und der Stadtseniorenrat Renningen bedankten sich sehr herzlich beim Theaterkreis Haus am Ziegelhof, bei Herrn Langer von der Polizeiprävention Böblingen, sowie bei Frau Rilling von der Volksbank Leonberg-Strohgäu. Ein herzicher Dank ging auch an die ca. 140 Zuhörerinnen und Zuhörern für das große Interesse an der Veranstaltung.

Veranstaltung "Versicherungsschutz im Alter" am 07. März 2023

Bei der Veranstaltung stand uns Herr Hartmut Schab von der LVM-Versicherungsagentur in Ditzingen Rede und Antwort.
Unsere Versicherungen sollten regelmäßig, etwa alle drei bis fünf Jahre, überprüft werden. Neue Verträge können bessere Leistungen bieten als alte – erst recht, wenn diese seit Jahren in der Schublade schlummern. Versicherer über­arbeiten ihre Vertrags­bedingungen regel­mäßig. Zum Beispiel bieten Privathaft­pflicht­verträge von heute oft einen viel größeren Schutz­umfang, teils sind die Tarife gleich­zeitig güns­tiger.
Auch veränderte Lebenssituationen wie z.B. ein Haus- Wohnungskauf, Renten­beginn, oder der Tod des Part­ners spielen bei der Überprüfung eine große Rolle.
Ein Anbieter- oder Tarifwechsel kann Geld sparen. Tests zeigen, dass Versicherte in manchen Fällen mehrere Hundert Euro im Jahr weniger zahlen, etwa mit einer güns­tigen Auto­versicherung. Einige Versicherungen sehen im Alter nur noch eingeschränkte Leistungen vor, andere werden für Senioren deutlich teurer.
Das Wichtigste in Kürze: Die private Haftpflichtversicherung ist für jeden ein Muss. Für Immobilienbesitzer ist eine Wohngebäudeversicherung unerlässlich.
Die Kündigung überflüssiger Policen schonen das Budget.
 

Veranstaltung "Sicher Wohnen" am 01.02.2023

Ein Einbruch in die eigenen vier Wände ist ein schockierendes Erlebnis. Die Verletzung der Privatsphäre und das verlorengegangene Sicherheitsgefühl können tiefgreifende psychische Folgen verursachen und sind oft schwerwiegender als der rein materielle Schaden.
Über das richtige Verhalten und die richtigen Sicherungstechniken informierte uns Herr Langer von der Kriminalprävention in Böblingen. Über ein Drittel der Einbrüche bleibt nicht zuletzt wegen sicherungstechnischer Einrichtungen im Versuch stecken.
Auch über Alarm- und Videoüberwachungsanlagen, sowie Smart Home und staatlichen Förderungen des Einbruchschutzes informierte uns Herr Langer.
Wichtige Informationen zum Einbruchschutz Ihrer Wohnräume erhalten Sie bei der Kriminalpolizeilichen Beratungsstelle kompetent, kostenlos und neutral.
Terminvereinbarung unter Tel. Nr. 07031-132617

Navigation mit Google Maps auf dem Smartphone

Dazu hatten wir am Dienstag, 25.10.2022 ins Wanderheim eingeladen. Franz  Heidt und Walter-Werner  Müller von der Renninger Agenda 21 – Internetcafé waren vor Ort für jede Frage der rund 25 TeilnehmerInnen offen. Zuerst lehrte uns Herr Heidt verschiedene Möglichkeiten, mit Google Maps auf seinem eigenen Handy, Standorte zu finden. Sich dort digital umzusehen. Ganz begeistert bin ich von der Möglichkeit, von A nach B zu gelangen und auch nach C, nicht nur mit dem Auto, sondern vor allem auch mit dem öffentlichen Nahverkehr. Und ich kann sogar direkt Tickets beim VVS kaufen.
Danach wurde von beiden Herren direkte Unterstützung beim Umgang mit dem Handy angeboten. Wie immer ist die Zeit für so viele Teilnehmer zu kurz. Deshalb die Einladung an Alle, sich bei der Agenda- Internetcafé über die Homepage per mail einen Termin für eine persönliche Beratung zu holen. Diese finden meist Mittwochs statt. Warum anmelden? Damit für jede/n ein Ansprechpartner vor Ort ist und für jede/n ausreichend Zeit um Fragen rund um das Handy, Internet, Tablet, i-pad, Laptop… zu beantworten. internetcafe@agenda-renningen.de
Ganz zum Schluss erklärte uns Herr Heidt noch, wie wir unsere wichtigen Unterlagen, vor allem Medizinische, wie letzter Krankenhaus Entlass Brief, Impfpass, aktueller Medikamentenplan, Führerschein…..auf unserem Handy sicher hinterlegen Und somit quasi alles Wichtige immer im Notfall dabei haben.

. Vielen Dank Herrn Heidt und Herrn Müller und natürlich all unseren Besucherinnen und Besuchern.


Besichtigung Christoph 41

 

 

 

Besichtigung Rettungshubschrauber Christoph 41 am 06.08.2022

Der Stadtseniorenrat Renningen hatte gute Gründe eine Führung des Christoph 41 zu organisieren. Die Zukunft und der Standort des Rettungshubschraubers sind in hohem Maße gefährdet, deshalb haben wir uns auch letzten Herbst an der Unterschriftenaktion am verkaufsoffenen Sonntag in Renningen beteiligt, um das Problem der breiten Öffentlichkeit näher zu bringen. Die Resonanz war riesengroß!

Der Rettungshubschrauber ist zur Notfallrettung in unserem dichten Ballungsraum unabdingbar. Besonders auch für die älteren Generationen bei medizinischen Notfällen die einen Notarzteinsatz erforderlich machen, wie z.B. bei Herzinfarkt oder Schlaganfall. Aber auch bei Verkehrsunfällen mit Schwerverletzten, wir haben die Autobahn direkt vor Ort, oder wenn der Hubschrauber für den schnellen Transport eines Patienten in eine Spezialklinik angefordert wird. 

Unverständlich angesichts dieser Bedeutung des Rettungshubschraubers ist für uns, dass die Politik eine solche Entscheidung trifft. Eigentlich müsste man erwarten, dass ein so elementares Angebot für die Lebensrettung der Bevölkerung in unseren Zeiten verdichtet, statt ausgedünnt wird!

Angeblich würden die Investitionskosten für neue Standorte keine Rolle spielen. Bei Kosten von drei bis fünf Millionen Euro für neue Stationen, die bei jeder Verschiebung anfallen, müsste es ebenso eine Option sein, auf Verschiebungen von zwei Standorten zu verzichten und stattdessen eine neue zusätzliche Rettungsstation zu schaffen.

Die grün-schwarze Landesregierung räumt selbst ein, dass die Einsatzzahlen künftig steigen werden und erklärt indirekt, dass die Verschiebung von zwei Standorten für das Land mit großer Wahrscheinlichkeit teurer wird als die Schaffung eines zusätzlichen Standorts im Raum Tübingen oder Sigmaringen.


 

Vortrag über Trickbetrüger (Telefonkriminalität, Abzocke, Enkeltrick, Haustürgeschäfte und Gewinnversprechen) am 21.03.2022 im Foyer der Rankbachhalle

Herr Polizeikommissar Gibella erklärte, wie man sich verhalten sollte, wenn eine unbekannte Person seltsame Fragen am Telefon stellt und gab folgende Tipps:

  1. Wer einen verdächtigen Anruf erhält, sollte sofort auflegen und anschließend den Notruf der Polizei unter 110 oder die Telefonnummer der örtlichen Dienststelle wählen.
  2. Nutzen Sie dafür nicht die Rückruffunktion Ihres Telefons. Manchmal rufen Täter mit der Nummer der Polizeidienststelle vor Ort oder sogar mit der 110 an.

Benutzen Sie ein anderes Telefon, oder geben Sie die Nummer neu ein.

  1. Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen.
  2. Sprechen Sie am Telefon nicht über Ihre persönlichen und finanziellen Verhältnisse.
  3. Übergeben Sie niemals Geld oder Wertgegenstände an unbekannte Personen oder falsche Polizisten. Die Polizei nimmt auf keinen Fall Geld oder Wertgegenstände entgegen.

Viele Opfer schämen sich nachdem sie festgestellt haben, dass sie auf Kriminelle hereingefallen sind. Deshalb aber gar keinen Kontakt mit der Polizei aufzunehmen ist ein großer Fehler. Die Sicherheitsbehörden können erst ermitteln, wenn sie überhaupt von einer Straftat erfahren. Und nur so besteht letztendlich die Möglichkeit den Tätern das Handwerk zu legen.

Der Stadtseniorenrat bedankte sich herzlich bei Herrn Gibella für den interessanten Vortrag.

Die Zahlen zeigten, wie viele Menschen auch heute noch auf die Masche der Betrüger reinfallen. Es muss weiterhin alles getan werden, um die Menschen bestmöglich aufzuklären.


 

Grundlagen Umgang mit dem Handy - Veranstaltung am 30.03.2022

 

Grundlagen Umgang mit dem Handy - Veranstaltung am 30.03.2022

Wer hätte gedacht, dass uns Seniorinnen und Senioren das Handy so viele Möglichkeiten bietet.
Die Herren Heidt, Müller und Maisch vom Arbeitskreis Internetcafé der Renninger Agenda gaben uns eine Stunde lang Einführung in die verschiedenen Oberflächen,
erklärten was App oder Widgets bedeutet und wie wichtig die richtigen Grundeinstellungen und Passwörter sind. Jetzt wissen wir Bescheid über wischen,
scrollen, halten und verschieben mit 2 Fingern. Und auch, dass man bei unbekannter Nummer am besten gar nicht ran geht. Im Zweifel immer auflegen.
Es blieb sogar noch Zeit, ein paar konkrete Probleme zu behandeln.

Vielen Dank an die Herren des Internetcafés. Wer mehr oder konkrete Hilfe braucht, kann sich fürs Internetcafé einen Termin holen. Es findet regelmäßig in der Mediathek statt.
Hier ist Gelegenheit, ganz persönliche Hilfe und Unterstützung zu bekommen.
Ansprechpartner:
Walter-Wenzel Müller
07159 - 6763
internetcafe@agenda-renningen.de
Resi Berger-Bäuerle

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Vortrag "Vorsorgevollmacht" am 12.10.2021 mit Frau Heidi Konz

Eine Frage, die viele Menschen umtreibt:

Wie erreiche ich das mein Leben, wenn ich in einen Zustand gerate, in welchem ich meinen Willen nicht mehr bilden oder verständlich äußern kann, von der mir bevollmächtigten Person so gelenkt wird, dass ich mich wohl fühle und in Ruhe leben kann. Frau Konz rät: Schreiben Sie jetzt schon alles auf, was Sie z. B. zu Essen mögen, welche Kleidung Sie bevorzugen, welche Musik oder ob Sie überhaupt Musik hören möchten, kurzum, geben Sie alle Dinge von Ihnen preis, die Ihnen wichtig sind und über die wahrscheinlich die wenigsten Menschen wissen. Nur so kann die von Ihnen bevollmächtigte Person wissen, wie sie Ihr Leben gut begleiten und lenken kann. Außerdem
wichtig sind auch intensive Gespräche mit Angehörigen und Personen Ihres Vertrauens, dazu gehören auch Menschen, die nicht bevollmächtigt sind, die aber an Ihrem Leben beteiligt und interessiert sind, wie z.B. Familienangehörige, Freunde, Ärzte, Pflegepersonal.

Die Generalvollmacht:

Der Vollmachtnehmer (können mehrere Personen sein) vertritt den
Vollmachtgeber in:
Allen Vermögens, - Renten, - Versorgungs, - Steuer und sonstigen Rechtsangelegenheiten, gerichtlich und außergerichtlich gegenüber privaten und juristischen Personen, sowie

Gerichten und Behörden im In–und Ausland
Die Generalvollmacht
- ist notariell festzulegen und gewährleistet deshalb Rechtssicherheit.
- ist im Außenverhältnis sofort wirksam
- ist vom Vollmachtnehmer notariell an Dritte übertragbar

  (Untervollmachten)
- kann registriert werden
Beratungen und Belehrungen erfolgen vom durchführenden Notar

Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht:
entsprechende Formulare sollen weitgehend dabei unterstützen, dass ich mein Leben bei Erkrankung in Frieden leben kann.

Die Formulare können auf der Homepage des Kreisseniorenrates Böblingen e.V. (www.kreisseniorenrat-boeblingen.de) heruntergeladen werden.

Fazit: Sowohl eine Generalvollmacht wie auch die Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht sind dazu ausgerichtet, mir ein ruhiges Leben in Krankheit zu gewährleisten. Deshalb die dringende Empfehlung, sich die Zeit und Mühe zu nehmen und alle Formulare ausfüllen und bereitlegen nebst der Information, wo diese Formulare (möglichst zusammen abgelegt) zu finden sind.

 

Erste Hilfe Vorträge am 21.09. und 28.09.2021

Erste Hilfe Vorträge am 21.09. und 28.09.2021 mit Frau Grossnick, DRK Kreisverband. Themen: Sturzprophylaxe, Bewusstlosigkeit, Herzerkrankungen, Schlaganfall, Herz-Lungen-Wiederbelebung.
Es war nur ein kleiner Überblick zu den o.g. Themen. Ein intensiver Kurs über 4h mit Übungen könnte im Frühjahr 2022 beim DRK gebucht werden. Wichtig ist es keine Angst beim Helfen zu haben, keine Angst einen Notruf zu tätigen und unbedingt Hilfe holen! Beim Notruf: 112 gibt es keine 5 W-Fragen mehr, sondern nur noch 3: Wo, Wer und Warten auf Rückfragen und Ortsangaben machen.
GPS-Ortung geht nur, wenn der Anrufende sagt, ich weiß nicht wo ich bin, bitte orten Sie mich. Sturzprophylaxe: verschieden Sturzquellen in der Wohnung, es gibt die Möglichkeit zuhause eine Wohnberatung mit einem Berater des DRK anzufordern.
Infarktzeichen: Starke Schmerzen im Brustkorb oder ausschließlich hinter dem Brustbein – oft strahlen diese Schmerzen auch in andere Körperteile aus wie Arme, Oberbauch, Rücken, Hals, Kiefer oder Schulterblätter. Massives Druck- bzw. Engegefühl und / oder starkes Brennen auf dem Brustkorb. Kalter Angstschweiß und Blässe – als deutliche Anzeichen von Panik oder Todesangst. Atemnot, die schon bei kleinsten Belastungen oder im Ruhezustand auftritt. 
Bei Bewusstlosigkeit: Atemkontrolle: keine Atmung, kein Kreislauf - dann sofort Herzdruckmassage. Leitlinien 30:2 (30xdrücken, 2xbeatmen) Dann sehr wichtig: bei o.g. Symptomen nicht selber fahren, sondern immer die 112 anrufen. Zeit ist Leben!

 

 

07.08.2021 Pedelec/E-bike - Sicherheitstraining mit dem ADFC

 Die erste Veranstaltung des SSR-Renningen mit einem Pedelec/E-bike Training am vergangenen Samstag für Senioren war ein voller Erfolg. Weder Corona noch das Wetter konnten den 12 Teilnehmern einen Strich durch die Rechnung machen. 
Für Senioren ist ein Pedelec zu fahren nicht gefährlich, aber für viele ungewohnt. Die stärkere Beschleunigung, die zügige Geschwindigkeit sowie das höhere Gewicht sind hier besonders zu beachten. Gleichwohl bietet es leichteren Radspaß und die Möglichkeit Touren zu unternehmen, die mit dem normalen Fahrrad nicht mehr möglich scheinen. Die Trainer Karle und Reiner informierten uns, was schon am Beginn einer Radtour zu beachten ist, wie z.B Wettervorhersage, richtige Kleidung, sowie ein kleiner Check im Hinblick auf Reifendruck, Beleuchtung, Bremsen und fester Sattel.
So übten wir sicher anzufahren, richtiges und rechtzeitiges Schalten, sicheres Bremsen mit dem Ziel einer deutlichen Verkürzung des Bremsweges. Wir übten verschiedene Kurventechniken und wie wir Hindernissen im städtischen Umfeld am besten ausweichen und zuletzt auch das Fahren auf schmaler Fahrbahn. Alle Teilnehmer/innen konnten ihre Fragen anbringen, Schwächen üben und berichteten
am Ende des Trainings über neue persönliche Erfolge und eine Verbesserung des Sicherheitsgefühls. Auch der Vorsitzende des ADFC-Renningen, Jörg Stenner, konnte seine Fachkompetenz einbringen.
Wir danken Trainern und Teilnehmern für eine gelungene Veranstaltung und wünschen mit den neuen Erfahrungen viele schöne und unfallfreie Radtouren. Die Veranstaltung fand Corona-konform statt.